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Sabine Schulz

LOHNBUCHHALTERIN.
UND DAS AUCH NOCH FREIWILLIG.

Ja, tatsächlich. Und das auch noch verdammt gerne.

Ein Steuerberater sagte einmal zu mir: „Lohnbuchhalter sind alle ein bisschen merkwürdig.“

Mein Mann sieht das ähnlich. Der behauptet nämlich, ich hätte einen Schatten, weil ich mir freiwillig alles reinziehe, was mit Lohnabrechnung, Lohnbuchhaltung, Lohnsteuer, Sozialversicherung und Arbeitsrecht zu tun hat.

Und wissen Sie was?

Die beiden haben vermutlich recht. 😁

Ich bin Sabine Schulz. Ich liebe Lohnabrechnungen, habe eine ziemlich eigene Vorstellung von guter Zusammenarbeit und nehme meine Arbeit verdammt ernst.

Mich selbst? Nicht immer.

 

GROSSE KLAPPE.
ABER KANN DIE AUCH LOHN?

Ja. Und zwar nicht erst seit gestern.

Ich habe meine beruflichen Runden gedreht. Im Handwerk, in der Industrie und in Steuerkanzleien. Mal auf Arbeitgeberseite, mal als Arbeitnehmerin und irgendwann mittendrin im schönsten Wahnsinn der Welt: der Lohnabrechnung.

Zuletzt durfte ich mich sogar Senior Payroll Consultant nennen.

Klingt wichtig, oder?

Auf Deutsch: eine alte Lohnbuchhalterin, die schon einiges gesehen hat. 😁

Zu Spitzenzeiten waren das 120 Mandanten und rund 850 Lohnabrechnungen im Monat. Da bleibt wenig Zeit für gepflegtes Däumchendrehen.

Und genau deshalb weiß ich, dass zwischen dem, was auf dem Papier steht, und dem, was im Unternehmen tatsächlich passiert, manchmal Welten liegen.

Ich kenne beide Seiten. Und ich weiß, wo der Schuh drückt.

Bei Arbeitgebern. Bei Arbeitnehmern. Und gelegentlich auch beim Steuerberater.

ICH BRAUCHE KEINE ANDERE KANZLEI.
ICH BRAUCHE MEIN EIGENES LOHNBÜRO.

ICH WOLLTE ES JA SO. FREIWILLIG.

Ich bin damals ganz bewusst in eine größere Steuerkanzlei nach Landshut gegangen. Rund 50 Mitarbeiter, jede Menge Mandanten, unterschiedlichste Branchen und jeden Monat neue Herausforderungen.

Genau das wollte ich!

Nicht jahrein, jahraus dieselben Abrechnungen im selben Unternehmen. Ich wollte möglichst viel sehen, lernen und Routine aufbauen. Auch dann noch den Überblick behalten, wenn es richtig rundgeht.

Denn bei aller Liebe zum Lohn: Wir spielen hier nicht mit Monopoly-Geld.

Hinter jeder Abrechnung stehen Menschen, Existenzen und eine ordentliche Portion Verantwortung.

UND DANN WAREN DA NOCH MEINE MANDANTEN.

Ich habe schon immer gerne mit meinen Mandanten gesprochen. Habe Fragen beantwortet und auch mal Dinge erledigt, die eigentlich gar nicht auf meinem Aufgabenzettel standen.

Natürlich wurden auch nach und nach private Dinge ausgetauscht.

Und wissen Sie, was interessant war?

Meine Mandanten wussten ziemlich genau, wann ich im Homeoffice war. Manche haben sogar extra danach gefragt.

Komischerweise klingelte mein Telefon an diesen Tagen deutlich häufiger als im Büro.

Zufall? Kann sein. 😇

Vielleicht mochten sie einfach, dass ich mir Zeit genommen habe und wir ganz unkompliziert miteinander reden konnten.

Jedenfalls habe ich daraus eines mitgenommen:

Gute Zusammenarbeit braucht keinen Empfangstresen. Sondern Menschen, die miteinander reden.

UND DANN WAR DA NOCH DIE SACHE MIT DER FREIHEIT.

Ich wollte meine Zeit selbst einteilen. Meine Entscheidungen selbst treffen. Mit meinen Mandanten so arbeiten, wie ich es für richtig halte.

Und ja, natürlich wollte ich auch selbst verdienen, was meine Arbeit wert ist. Wir müssen ja nicht so tun, als wäre Geld völlig uninteressant. 😁

In Landshut wurde mir irgendwann klar, dass mir trotz spannender Arbeit und Gehaltserhöhung etwas fehlte.

Ich dachte, vielleicht brauche ich einfach einen Tapetenwechsel.

Also ging ich nach Straubing.

Neue Kanzlei. Neue Kollegen. Neues Glück?

Nicht ganz.

Denn dort wurde mir endgültig klar, was ich eigentlich schon länger wusste:

Ich wollte keine andere Kanzlei. Ich wollte mein eigenes Lohnbüro.

Nicht, weil ich keine Lust mehr auf Arbeit hatte. Ganz im Gegenteil.

Ich wollte nicht weniger arbeiten. Ich wollte anders arbeiten.

Und vor allem selbst entscheiden, wie.

FRÜHER MARKETING.
HEUTE LOHN. FRAGEN SIE NICHT.

Ja, es gab auch ein Leben vor dem Lohnwahnsinn, ich nenne es immer mein vorheriges Leben. Bis 2015 habe ich mein Geld im Marketing verdient. Mit Ideen, Konzepten und allem, was dazugehört.

Dann wechselte ich in die Personalabteilung eines Unternehmens.

Und dort passierte etwas, womit wohl niemand gerechnet hatte. Ich am allerwenigsten.

Ich entdeckte meine Liebe zur Lohnabrechnung.

Vieles habe ich mir damals selbst beigebracht. Nicht aus Lehrbüchern, sondern direkt im Unternehmen. Mit echten Mitarbeitern, echten Abrechnungen und echten Problemen.

Aus einem neuen Aufgabenbereich wurde eine Leidenschaft. Und irgendwann sogar mein Beruf.

Das Marketing habe ich übrigens nie ganz abgelegt.

Oder was glauben Sie, warum mein Lohnbüro nicht „Büro für Entgeltabrechnung Schulz“ heißt? 😎

FACHLICH AUF ZACK.
PRIVAT MIT NEBENWIRKUNGEN.

BERUFLICH? LEIDER KEIN ANFÄNGER.

Ausgebildete Lohnbuchhalterin.

DATEV- und SAP-HCM-zertifiziert.

Regelmäßige Fortbildungen in Lohnsteuer, Sozialversicherung und Arbeitsrecht.

Ich weiß nicht alles. Aber ich weiß verdammt gut, wann ich besser noch mal nachschaue.

Und glauben Sie mir: Im Lohn ist das manchmal mehr wert als eine große Klappe.

PRIVAT? AUCH NICHT GANZ EINFACH.

Heavy Metal. Laut. Gerne sehr laut. 🤘

Mein Mann behauptet, dass ich wegen meines rabenschwarzen Humors irgendwann in der Hölle brennen werde.

Immerhin dürfte dort die Heizung funktionieren. 😈

Ich bin nicht nachtragend. Ich vergesse nur nichts. Gar nichts.

Sport finde ich großartig. Besonders, wenn andere ihn machen.

Ich bin nicht jedermanns Geschmack. Aber ich bin ja auch keine Tiefkühlpizza.

NA, IMMER NOCH NICHT
ABGESCHRECKT?

Dann haben Sie entweder starke Nerven oder einen ziemlich guten Geschmack.

Vielleicht sogar beides.

Lohn rockt!

Sabine Schulz · Lohnbuchhalterin

0160 99182077 · sabine@schulz-schulz.de


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